Keine +4dBu-Eingänge mehr beim 896mk3?

Fragen zu den Interfaces UltraLite MK3/4/5, MicroBook II/IIc, 4PRE, Audio Express, Hybrid, 896MK3 Hybrid, Traveler MK3, 8Pre USB, 828MK3 Hybrid, 828X

 Moderator: klemmvossi

hanni.hanni
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Keine +4dBu-Eingänge mehr beim 896mk3?

Beitrag von hanni.hanni »

Hallo,
habe nun zu meinem 896HD ein 896mk3 hinzugekauft. Ein tolles Gerät!
Ich vermisse nur zwei Dinge:
1. die Umschaltung auf den +4dBu-Eingang für die 8 analogen Eingänge;
2. über die SPDIF-Eingänge (Chinch und optical) eine Unterstützung der sample rate 88.2kHz und 96kHz.

Warum wurde der +4dBu-Eingang nicht vom 896HD zum 896mk3 übernommen? Was macht der Eingangsverstärker, wenn ich das Eingangspoti ganz nach links drehe und in der Line-Eingang ein +4dBu-Signal (Klinkenstecker) einspeise? Das Signal kommt mir etwas zu stark rein...

xxx
Hanni
um besser zu werden muss man erst mal schlechter sein
kritter
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Beitrag von kritter »

Wie siehts aus mit der Pad-Schaltung (20dB)? Tuts die für Deinen Zweck, oder treten dennoch Verzerrungen auf?

Ich selbst habe folgendes festgestellt: Die AKM-Wandler sind recht gut, aber das analog Frontend ist ...fragwürdig... nennen wir es so. Auch auf die Pegelanzeigen ist kein Verlass, das liegt aber an der Priorisierung im DSP. Selbst ohne Hold-Marker kann man sich auf die Anzeige nicht verlassen.

Sicher kann ich mir derzeit nur sein, wenn ich die Pegel im Digicheck an meiner RME-Karte anschaue.

Denke bitte noch daran, für eine Pegelbewertung Limiter und Softclip in den Kanälen _auszuschalten_. Limiter und Softclip arbeiten gut und machen auf der DSP-Seite manches von der Analogseite wett. Verfälschen so aber auch wieder, was Du siehst.

Um die analoge Eingangsgruppe nicht zu überlasten, müssen die Pegel auch bei abgeschaltetem Limiter und Softclip noch "auf der sicheren Seite" bleiben. :D
hanni.hanni
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Beitrag von hanni.hanni »

Ja, an die Pad-Schalter habe ich auch schon gedacht. Aber die machen gleich 20dB. Beim 896HD (ich habe es natürlich noch) war doch der Clou, dass man die Eingangsverstärkung komplett aus dem Signalweg nehmen konnte über den Eingangswahlschalter. Außerdem brauchte man nicht auf Klinke umstecken. Ich arbeite auch mit RME, mit dem Digiface. Jetzt war mein Bestreben, mal ohne Verkettung von Interfaces zu arbeiten (also nur MOTU und rein in der Rechner). Aber die MOTU-Treiber sind - selbst bei Betrieb mit nur einem MOTU - zu instabil unter Windows. Lässt sich einfach nicht schönreden. Alleine das Wegklicken der CueMix-Konsole bringt manchmal einen Bluescreen. Nicht Akzeptabel für sensible Aufnahmeaktionen. Also MOTU Firewire Bus ausstecken und das Gerät als Stand-Allone betreiben, mit ADAT-Anbindung über DIGIFACE. Ich werde wahrscheinlich wieder dahin zurückkehren. Das DigiCeck ist natürlich klasse, und der MultiMix ist das Beste, was ich kenne. Es fehlt mir nur eben ein zweiter SPDIF-Eingang am Digiface.
Gruß,

Hanni.hanni
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kritter
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Beitrag von kritter »

Hi,

mit Dir kommt man ja gut ins Gespräch!
Also die Bedenken mit den PADs kann ich sehr gut verstehen! Bei der miserablen Analogsektion der Pre's holt man mit dem Gain anschliessend das Rauschen wieder rein, was man vorher (möglicherweise) mit dem PAD um 20dB rausgeschmissen hat. Ich bin zwar selten, aber dann gleich im E-Bereich mit Recording unterwegs. Selbst wenns um barocke Blechbläser geht, kommen da für ernsthafte Aufnahmen ungute Gefühle auf.

Eine Frage: Wenn Du am HD die Gain-Sektion komplett umgehen konntest, gibts dann überhaupt einen Trim-Regler oder sowas für die +4dBu-Variante? Ich vermute mal nicht, oder?

Ja ja, da waren sie wieder, meine 6813,94 Probleme. Otto Waalkes ist zwar nicht gemeint, aber die üblichen Treiberschwulitäten. Mit dem 896mk3 kann ich mich momentan nicht beklagen. Ich arbeite (abwechselnd!) an einer von vier Maschinen mit Nuendo4, an dreien davon jeweils schon mit dem MOTU. Das sind ein abgespeckter aber leiser Dell-Rechner, den ich manchmal mit mir rumschleppe, bzw. ein Thinkpad-Laptop (habe mit dem integrierten FW Glück, dass es der TI-Chip ist) und jetzt ein Toshiba L40, wo ich gestern erst FW nachgerüstet habe. Wirklich schimpfen muss ich über die ExpressCard-Adapter. Sowas von mechanisch ungenügend, vor allem wenn hinten ein dickes FW-Kabel dran zerrt. Einfach Wahnsinn, wenn ich an Vor-Ort-Aufnahmen denke. An allen Rechnern nur XP-SP2 in 32bit mit dem Treiber 3.6.8.1394.

Es läuft stabil. In reinen Recordingsituationen lasse ich überhaupt alle anderen Applikationen ruhen. Da benutze ich auch nicht das CueMix, obwohl es mir beim Nuendo noch nicht wirklich schlimm dazwischen gefunkt hat. Erfahrungen, die ich allerdings beisteuern kann sind: Das Gesamtsystem (FW-Kartentreiber, FW-MOTU-Treiber etc., die ganze Kette) wird erst nach etwa zwei Reboots stabil. Gemeint ist nicht etwa immer, sondern nach der Installation. Vor dem zweiten Reboot hatte ich auch mal ein abgestürztes Nuendo beim Schliessen, gestern erst an dem Toshiba.

Ich bin seit einem Vierteljahrhundert in der IT-Branche (eigentlich Informatiker), und mache schon seit 12 oder 15 Jahren - quasi dauernd - die Erfahrung, dass ältere Treiber manchmal die besseren sind. Obwohl ich auch viel mit Linux arbeite, habe ich beschlossen, den 64-Bit-Krams von MS beiseite zu lassen, bis es endlich reif ist. Wenigstens von jetzt an noch ein Jahr. Man sieht ja, was dabei herauskommt. Ich werde also wenigstens noch ein bißchen in Windows7 "hineinwarten", mindestens bis dort das erste Servicepack kommt.

Gestern hat mich das MOTU überrascht, dass es sogar binnen einer Viertelsekunde auf 16 Recordingkanälen gleichzeitig das Direct-Monitoring aktivieren konnte. Dabei werden ja - neben den Audiostreams im FW - auf einen Schlag gleich eine ganze Menge Routingkommandos an das MOTU gesendet.

Ich hab mir das MOTU auch wegen der unheimlichen Vielfalt in Verbindung mit ADAT optical und allem Routing gekauft. Es kann doch aber nicht sein, dass man ausgerechnet die komplette FW-Seite umgehen muss, um stabil arbeiten zu können. Das ist ein Unding, dass man dann letztlich doch wieder übers DIGIFACE in den Rechner muss. Wahnsinn, oder? Abgesehen von der grottigen Analogseite sinkt damit der Wert eines 896 für mich auf etwa ein Drittel, und ich hätte es zudem nicht mehr gekauft. Jetzt fahre ich halt die klassische Strategie: Ich beiße über der Eingangssektion die Lippen zusammen und unterlasse auf der FW-Seite jede Art Experimente, wenn erstmal ein brauchbarer Zustand im Workflow hergestellt ist.

Nicht gut so, aber es geht. Ich träume natürlich eigentlich von einem Micstasy, aber der ist für mich etwa so erreichbar wie der Mond, was das Preisverhältnis angeht... ;)
hanni.hanni
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Beitrag von hanni.hanni »

Es stimmt: wenn ich am 896HD den Eingangsschalter auf +4dBu stelle ist die gesamte Eingangssektion umgangen (und die wackeligen Potis auch, es gibt dann tatsächlich keine Eingangsregler mehr, aber so soll das dann ja auch sein). Beim 896mk3 sind wenigstens die Potis nicht so wackelig, aber im letzten Drittel des Regelweges machen die schon auch komische Sachen. Ich denke immer mal wieder nach, ob mein nächste Rechner fürs Recording ein I-book sein wird. Die MAC-Treiber müssen sehr gut funktinieren, insbesondere kann man für jedes Motu eine eigene Clock-Quelle wählen.
Warum ich dennoch auf die Motus stehe ist eigentlich das übersichtliche Metering, auch wenn die Kalibrierung nicht so gut ausfällt. Ich finde die programmierbaren Meters sehr gut.
Das RME Fireface 800 muss sehr gut sein, aber das Hardware-Metering würde mir echt fehlen. Beim Fireface 800 kann man sogar das zweite ADAT-Paar auf SPDIF umschalten, wie beim Motu. Das Motu unterstützt im SPDIF-Modus aber leider die Sampling-Raten 88.2 und 96kHz nicht. Das RME schon.
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kritter
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Beitrag von kritter »

Wobei ich mir schwierig vorstelle, wenn ich bei mehreren kaskadierten MOTUs am Mac verschiedene Clock-Quellen einstelle, wie das Signal insgesamt korreliert werden soll. An anderer Stelle hier im Forum habe ich dann auch eher empfohlen, bei kaskadierten Geräten (Probleme hin oder her) über die Wordclock-Buchsen zu synchen. Das ist ein probates Mittel. :)

Ist interessant, was Du so schreibst. Ich selbst hab ne RME-HDSP und muss sagen, dass das Metering im DSP-Mixer und im Digicheck das was ich am MOTU sehe, um _Längen_ schlägt, wirklich! Und sofern alles stabil läuft, mir auch im Feld bei der Arbeit hülfe. Die programmable meters habe ich bisher so verstanden, dass man schlichtweg die Quelle der acht Anzeigen wählen kann. Da muss ich als ITler beim Begriff "programmierbar" schon etwas schmunzeln... ;) Oder kann man damit echt noch mehr machen?

Wegen der 96kHz: Hast Du Outboardzeugs mit 96kHz, dass Du per S/PDIF anbinden möchtest, oder ist das eher so eine rhetorische Betrachtung?
hanni.hanni
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Beitrag von hanni.hanni »

Ich habe ein SPL goldmike MKII mit A/D-Wandler und Lundahl-Übertragern, und die Wandler sind sehr gut. Jetzt soll noch eine Gainstation von SPL - mit der selben Ausstattung - dazukommen. Deswegen brauche ich ein Interface mit 2 SPDIF-Eingängen und 88.2 kHz Unterstützung. Zugegeben: normalerweise arbeite ich mit 44.1, aber ich spezialisiere mich gerade auf die Aufnahme akustischer Gitarren, und da darf es auch schon mal ein bisschen mehr sein. 48 kHz hilft mir da nicht weiter, da man beim Downsampling nur halbieren soll und nicht z.B. von 48 kHz auf 44.1 runtersampeln soll. Wegen der Artefakte, die auftreten können (für diejenigen, die das Gras wachsen hören :-) ). Ich will mir diese Option auf jeden Fall offen halten mal schnell auf 88.2 umschalten zu können und Vergleiche zu machen. Die Alternative ist eben analog in das Motu zu gehen, mit dem entsprechend hohen Pehel aus den SPLs. Ich kann natürlich den Ausgangspegel am SPL absenken. Ich arbeite jedenfalls fieberhaft an einem zuverlässigen und nicht zu aufgeblasenen Hardware-Setup. Für die Gitaren-Aufnahmen verwende ich nur drei Mikros.
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kritter
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Beitrag von kritter »

Zu der Alternative (analog aus den SPLs): Natürlich ist es eine Sünde, weil die dort eingekauften ADs sicher um Klassen besser sind (eben wegen des analogen Frontends), aber dazu noch folgende Überlegung: Wie Du schon schreibst, musst Du ja nicht auf +4dBu rausfahren, du kannst auch weniger. Wenn Du hier nun einen guten Mittelweg findest, mit "noch ordentlichem" Pegel aus den SPLs raus und bei minimaler Vorverstärkung in das MOTU rein, dann sollte der SNR auf dieser Signalstrecke noch kein ernsthaftes Thema darstellen, oder?

Wegen der Samplingrate: Mich überkommt ausgerechnet _dann_ ein ungutes Gefühl, wenn ich ganzzahlige Teiler zwischen Frequenzen habe. Entwickler können es sich dann nämlich mit (im dümmsten Fall) linearer Interpolation recht einfach machen. Bei ungeradzahligen Teilerverhältnissen müssen gute Algorithmen her, die man laienhaft als "Supersampling in der Zeitachse" bezeichnen könnte.

Wir wissen ja beide, dass 44.1@16 erst der allerletzte Schritt in der Kette sein darf. Ich arbeite auch oft in 48k (oder gleich 96k), weil man in _allen_ Rechenschritten vor diesem letzten Schritt nicht genug Samplerate und Auflösung haben kann. Durchweg kann für alle Bearbeitungsschritte (vom einfachsten Dynamikfaktor bis zum aufwändigsten Monsterfilter und EQ) gelten, dass die Algos besser arbeiten, je genauer aufgelöst das Material vorliegt, und alle kumulierten Rechenfehler in der Bearbeitungskette minimiert werden.

Insofern finde ich die immer weit diskutierte Frage "Wieso in 96k aufnehmen, hört doch eh' keiner..." einfach zum Lachen. Es geht nicht darum, was der Mensch an dieser Stelle (vor der Bearbeitung) hört, sondern wie genau das Material in die Bearbeitungskette gefüttert wird, die vor Auflösungsgenauigkeit nur so strotzen darf. :D Insofern machen auch 192k sehr wohl Sinn (auch wenn das wieder keiner hört *g*), und - wenn die Physik nicht einen Strich durch die Rechnung machen würde - durchaus sogar 56-Bit-Wandler... ;) (Ich sollte SF-Autor werden, hihi.)
hanni.hanni
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Beitrag von hanni.hanni »

im Professional-Audio-Magaazin ist in der letzten Ausgabe eine Serie gestartet worden, in welcher es um diese Dinge mit dem Hören / Fühlen und den Frequenzen geht. Bin auf den nächsten Teil gespannt. Es gibt da sehr viele Ansätze. Auf jeden Fall muss die Aufnahme mit jeder Frequenz stabil funktionieren, dann kann man variieren, je nach Anforderung. Die Band, mit welcher ich die letzte CD gemacht habe, hat es ganz schön krachen lassen, das ging mit 44.1 in den Rechner. Die Gitarren-Sachen will ich auf jeden Fall besser aufnehmen. Die hochauflösenden Audiofiles sind ja jetzt stark im kommen, erstmal übers Internet (die hard-medien sind noch nicht soweit...)
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kritter
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Beitrag von kritter »

hanni.hanni hat geschrieben: [...] Auf jeden Fall muss die Aufnahme mit jeder Frequenz stabil funktionieren
Richtig. Ich denke dass Du auf Jitter ansprichst. Das ist wahrlich ein großes Problem. Übrigens grade bei der Verkettung mehrerer Recording-Devices, Rechner usw. ;) Auch da ist die RME-Technik mal wieder maßstäbesetzend...
Die hochauflösenden Audiofiles sind ja jetzt stark im kommen, erstmal übers Internet (die hard-medien sind noch nicht soweit...)
Das hab ich jetzt noch nicht verstanden. Was meinst Du mit "übers Internet stark im kommen"? Machst Du schon was in der Richtung (auch wenn die Frage jetzt schon arg offtopic ist)?
hanni.hanni
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Beitrag von hanni.hanni »

Intern höre ich meine Audio-Files natürlich mit der maximalen Auflösung und Frequenz. Nein, es gibt eine Tendenz weg von den 44.1 kHz (die Grundlage für diese Frequenz war die Annahme, man könne nur 20Hz bis 20kHz hören). Dass das nicht stimmt, ist mittlerweile bekannt. Also gibt es jetzt Produzenten, die versuchen Ihre Aufnahmen mit 24bit und wenn möglich mit 192kHz zu veröffentlichen. Und das geht nicht auf einer CD oder DVD. Es gibt zwar da neue Medien (hab den Namen grade nicht parat), die schon mehr als 48kHz können, die haben sich aber noch nicht etabliert.
um besser zu werden muss man erst mal schlechter sein
kritter
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Beitrag von kritter »

Richtig. Du meinst SA-CD (Super Audio CD) und DVD-Audio. Gibt Für und Wider und die Industrie käst sich kaum aus. Aber SA-CD sind schon (wenn auch nur in Prozenten) auf dem Markt.
mg-audio
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896 MK3

Beitrag von mg-audio »

Hallo Kritter,
was meinst Du damit genau?
"Es kann doch aber nicht sein, dass man ausgerechnet die komplette FW-Seite umgehen muss, um stabil arbeiten zu können"

Viele Grüße
mg-audio
896MKIII/8pre/896HD/TC-Powercore-FW/Cubase_5 /Samplitude11pro/MAC/PC...
kritter
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Beitrag von kritter »

Na ja, es gibt halt jede Menge Leute, die über die Firewire-(FW-) Probleme derart die Nase voll haben, dass sie über andere Protokolle/Wege in den Rechner gehen.

Grade beim 828... oder 896... kommen ja viele über die ADAT-optical-Schiene zum MotU-Gerät. Bei mir war das auch so, ich hab beispielsweise schon Jahre vorher mit Mehrkanaltechnik über LWL gearbeitet. Mit dem MotU wollte ich die geeignete Brücke zum Firewire schlagen. Und wenn man dann irgendwann verzagt, und statt über das Firewire in den Rechner zu gehen, bspw. ein 896 zum achtkanaligen Pre "herabstuft", um die Signale lieber wieder über ADAT optical rauszurouten und über eine andere Lösung in den Rechner zu gehen, dann ist das zwar eine Lösung, aber das MotU völlig zweckentfremdet. Damit ist dann keineswegs mehr der Preis oder das MotU-Gerät selbst gerechtfertigt. So meinte ich das. :/
mg-audio
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896MK3

Beitrag von mg-audio »

Ok,
ich kann zwar nicht sagen das es hier und da mal Probleme gab, aber ich arbeite jetzt seit vielen Jahren mit div. Motu´s mit div. Windows/PC und kann die vielen Probleme nicht so richtig nachvollziehen. Sicherlich ist die eine oder andere Treiberversion nicht ganz ausgereift gewesen, aber ich habe schon mehrer verschd. Motus per. FW zusammen betrieben. Auch meine letzte Produktion mit 896HD + zwei Octopre/ADAT =24Kanäle lief über 3 Tage völlig Problemlos.
Die gewagteste Konfiguration war vor 3 Jahren

896HD
8 analog I/O
8 ADAT I/O
+
8pre
8 analog I/O
8 ADAT I/O
+
828 MKII FW
10 analog I/O
8 ADAT I/O
=50 Kanäle alle per FW miteinander verbunden, ein FW vom 896HD an ACER Notebook- keinerlei Probleme

Viele Grüße
mg-audio
896MKIII/8pre/896HD/TC-Powercore-FW/Cubase_5 /Samplitude11pro/MAC/PC...